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Der Bobsport damals

Vom Transportschlitten zum Rennbob

Der Begriff „Bob“ stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie „etwas ruckartig bewegen“.

Der Bobsport entwickelte sich erst Ende des 19. Jahrhunderts. In der Schweiz wurde erstmals versucht, einen Rodelschlitten mit einem Lenkmechanismus zu koppeln. Das erste Bobrennen trug sich 1889 in Davos aus. Ein erster Bobclub wurde acht Jahre später in St. Moritz gegründet. Fortan breitete sich die neue Sportrichtung in Europa aus. Anfang des 20. Jahrhunderts fanden Bobrennen auf verschiedensten Natureisbahnen statt. Die ersten Rennschlitten waren aus Holz gefertigt. Erst später ersetzte man das Holz durch Stahl. 1924 wurde der Viererbob olympisch, 1932 folgte der Zweierbob. Die Entwicklung des heutigen Bobsports begann in den 50er Jahren mit der Einführung einer Gewichtsbeschränkung. Besonders Leichtathleten, Handballer und Turner waren im Bobsport sehr gefragt. Somit entwickelte sich der Bobsport zu einem modernen Leistungssport.

Bobfahrer_Davos


und heute

Hightech auf Kufen

Heute trainieren die Bobmannschaften das ganze Jahr über. Wettkämpfe werden meist auf modernen Kunsteisbahnen und in technisch hochentwickelten Bobs ausgetragen. Bis Mitte der 80er Jahre wurde der Erfolg der Teams fast ausschließlich durch die Leistungen bei den Olympischen Winterspielen, Welt- und Europameisterschaften ermittelt. Seit der Begründung der Weltcups machen sich die Leistungen auch während der gesamten Saison bezahlt. In den Weltcurennen erzielten die Schweizer und Deutschen bislang die meisten Siege, dicht gefolgt von den kanadischen Mannschaften. Seit Anfang der Neunzigerjahre gibt es auch den Frauenbobsport. 2002 wurde Damenbob als vollwertige olymische Disziplin bei den Olympischen Winterspielen aufgenommen.

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